15. Dezember 2014

Bund zahlt Versäumnis-Gebühr für Windows XP


Der Bundestag zahlt 119.000 Euro an Microsoft für eine Support-Verlängerung für Windows XP. Das geht aus einem Bericht des "Handelsblatts" hervor. Auch Bundeswehr und regionale Behörden verwenden noch das Uralt-System. Dabei hätte die rechtzeitige Umstellung dem Steuerzahler viel Geld gespart.

Wie viele Rechner im Berliner Reichstag derzeit noch mit Windows XP laufen, sagte die Bundestagsverwaltung nicht. Das sogenannte Custom Support Agreement (CSA) gilt für einen nicht genannten Anteil an den 7300 Computern in den Büros von Bundestagsabgeordneten und Verwaltungsmitarbeitern, schreibt das "Handelsblatt". Die Umstellung der letzten PC-Arbeitsplätze soll voraussichtlich Ende Januar abgeschlossen sein.

Diese Ausgabe hätte sich leicht vermeiden lassen: Schon 2007 kündigte Microsoft an, im Frühjahr 2014 die Pflege für XP einzustellen. Es wäre also genug Zeit für die Umstellung auf ein neues Betriebssystem gewesen.

Für rechszeitige Umstellung braucht man Geld und das hat die deutsche Staat eigentlich aus den Steuereinnahmen. (750 Milliarden) Problem ist, dass es nicht da investiert wird - wurde, da wo richtig gebraucht wird.

Blutsauger, namens Lobyisten saugen alles wie ein durstige Schwamm. Ich hoffe, dass die deutsche Bewölkerung aufwacht, aus den langem Schlaf, bevor sich alles noch verschlimmert.